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Genitalherpes: Was tun?

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Ursachen, Symptome und Vorbeugung von Herpes simplex genitalis

Herpes kennt jeder, viele Menschen sind davon betroffen oder kennen diese tückische Virusinfektion aus ihrem Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis. Während Herpes simplex labialis, das sogenannte Lippenherpes, relativ stark verbreitet und bei Ausbruch kaum zu verbergen ist, wodurch es auch häufiger Gegenstand von Gesprächen wird, verhält es sich bei der zweiten verbreiteten Herpes-Form anders. Herpes simplex genitalis, auch Genitalherpes genannt, tritt zwar nicht annähernd so häufig auf wie das Lippenherpes, ist aber dennoch verhältnismäßig weit verbreitet und gehört zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten – Frauen sind etwas häufiger von Genitalherpes betroffen als Männer. Bei Genitalherpes während der Schwangerschaft sollten Sie unbedingt einen Arzt konsultieren: Die Herpes Viren können bei der Geburt von der Mutter auf das Kind übertragen werden, was für das Neugeborene im schlimmsten Falle tödlich enden kann. Daher wird in solchen Fällen meist ein Kaiserschnitt durchgeführt, um eine Ansteckung zu vermeiden.

Noch immer werden solche Geschlechtskrankheiten weitgehend tabuisiert und die Betroffenen suchen die Symptome zu verbergen und leiden alleine unter diesem schubmäßig auftretenden und ansteckenden Bläschenbefall. Genitalherpes ist sicherlich eine der unangenehmsten Erkrankungen, da Herpes-Viren ein Leben lang im Organismus verbleiben (eine sogenannte persistierende Infektion) und es noch keine vollständige Heilung gibt; auch einen wirksamen Impfstoff gegen Genitalherpes gibt es noch nicht. Genitalherpes vorbeugen kann man am besten, wenn man insbesondere bei wechselnden Sexualpartnern darauf achtet, Kondome zu verwenden sowie gänzlich auf sexuellen Kontakt mit Partnern bzw. Menschen verzichtet, bei denen genitale Läsionen aufgrund von Herpes simplex genitalis auftreten. Aber Vorsicht: Kondome bieten auch keinen 100%igen Schutz, da die Bläschen auch ausserhalb des vom Kondom abgedeckten Bereiches auftreten bzw. anstecken können.

Genitalherpes: Ursachen und Symptome

Die Herpes simplex Viren vom Typ 1, auch oraler Typ genannt, sind in der Regel die Verursacher von Lippenherpes. Sie werden durch Speichelkontakt oder Schmierinfektionen übertragen. Dagegen verläuft die Übertragung von Herpes simplex Viren vom Typ 2, auch genitaler Typ genannt, durch engen Schleimhautkontakt, wird also meist durch ungeschützten sexuellen Kontakt, sowohl oral-genitaler wie auch rein genitaler Art, übertragen und zeichnet sich wesentlich (aber nicht ausschließlich) für die Infektion mit Genitalherpes aus. Herpes kann auch vom genitalen auf den oralen Bereich sowie umgekehrt übertragen werden. Insbesondere die Hautbereiche am Übergang der Schleimhaut zu der normalen Haut werden infiziert, hier vermehren sich die Viren in den Epithelzellen am besten. Aber auch an ungewöhnlichen Stellen wie dem Gesäß oder den Oberschenkeln kann sich der Herpes simplex Virus breit machen, die Betroffenen wissen in diesen Fällen häufig gar nicht, dass es sich um Genitalherpes handelt.

Im Verlauf eines Herpes-Ausbruchs bilden sich an den betroffenen Stellen schmerzhafte, flüssigkeitsgefüllte Bläschen, die brennen oder jucken. Nach einiger Zeit platzen die Bläschen auf, bilden kleine Geschwüre und verkrusten. Die meisten Menschen fragen sich bei Genitalherpes, wie lange ansteckend ein akuter Krankheitsschub dieser Virusinfektion ist. Die Akutphase dauert etwa 3 Wochen, danach heilen die Geschwüre wieder ab, allerdings sind auch Übertragungen möglich ohne, dass Bläschen oder andere sichtbare Symptome vorhanden sind. Es gibt aber auch leichte Krankheitsverläufe, die manchmal gar nicht bemerkt bzw. als solche gedeutet werden.

Erstinfektion bei Herpes häufig symptomfrei

Während die Erstinfektion nicht selten symptomfrei verläuft, erleiden in 99% der Fälle die von Genitalherpes betroffenen Menschen Rezidive, also wiederkehrende Herpes Ausbrüche – sofern nicht rechtzeitig geeignete Behandlungsmaßnahmen ergriffen werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einem Herpes-Ausbruch vorzubeugen, wenngleich deren Wirksamkeit teils umstritten sind: Wer über starke Abwehrkräfte verfügt, ist grundsätzlich besser geschützt. Daher sollten Sie auf eine ausgewogene Ernährung, gesunde Bewegung und ausreichend Schlaf achten sowie übermäßigen Stress vermeiden. Bei Lippenherpes ist es ratsam, die Lippen mit entsprechenden Lippenstiften vor starker Sonneneinwirkung zu schützen. Umgekehrt nutzt das Herpes simplex Virus die Chance, den Körper bei geschwächtem Immunsystem, auch bspw. infolge einer anderen Erkrankung, zu befallen bzw. auszubrechen. Häufig kündigen sich Rezidive durch ein unangenehmes Gefühl im Schambereich an.

Genitalherpes: Behandlung mit Naturheilmitteln erfolgversprechend

Eine erfolgreiche Herpes Therapie vermag den Virus nicht aus dem Organismus zu entfernen, dies ist leider nicht möglich. Aber sie ist imstande, die Vermehrung der Herpes simplex Viren zu stoppen und Rückfälle bzw. Krankheitsausbrüche zu verringern oder gar aufzuhalten. Ein wirksame Genitalherpes Behandlung ist es, auf spezielle naturheilkundliche Behandlungsmethoden und Produkte zurück zu greifen. Einige davon haben sich besonders in der Herpes Therapie bewährt und eignen sich in herausragender Weise, auf sanfte und verträgliche Art, die Intensität und Häufigkeit von Herpes Ausbrüchen deutlich zu verringern!

Herpes Hausmittel sind immer mit Vorsicht zu genießen: Zwar verursachen diese Behandlungsmethoden, bspw. mit Knoblauch, keine Nebenwirkungen, erfolgreich behandeln oder gar loswerden kann man damit den Herpes-Ausbruch aber auch nicht. Von der Herpes Behandlung mit Teebaumöl raten die meisten Experten ab, da es hierbei zu zusätzlichen Hautirritationen kommen kann.

Sie sollten niemals versuchen, die Herpes Bläschen aufzustechen, um die Flüssigkeit zu entfernen, denn die in den Bläschen enthaltene Flüssigkeit, in der sich Herpes simplex Viren in einer hohen Konzentration enthalten, ist nur ein Symptom und keineswegs ursächlich für den Verlauf des Krankheitsschubes – im Gegenteil: Sie riskieren damit eine zusätzliche bakterielle Infektion des gesamten Gebietes, Experten sprechen in solchen Fällen von sogenannten Superinfektionen. Zudem erhöhen Sie bei offenen Bläschen das Risiko, auch andere Menschen anzustecken.

Am wirksamsten ist immer noch die Genitalherpes Behandlung mit Homöopathie oder speziellen Naturheimitteln, bspw. Genitalherpes Cremes – probieren Sie es aus und überzeugen Sie sich selbst!